1980/81: 1980/81 wurde auf der Anlage mit umfangreichen Arbeiten begonnen, das Spielfeld wurde saniert, die Spielfeldbegrenzungen gemacht und mit dem Bau des Tennisplatzes begonnen. Auch sportlich wollte man sich wieder nach oben orientieren.
Nach schwachem Saisonstart belegte man im Herbst den 5. Rang. Unter Trainer Preininger wurde in der Winterpause erstmals ein Trainingslager im ungarischen Vep gemacht, da man sich vorgenommen hatte, ein Wörtchen bei der Vergabe des Titels mitzusprechen. Nach einer Aufholjagd reichte es letzlich für den 3. Platz, bloß 2 Punkte hinter dem Ersten Markt Allhau. Walter Kratzer wurde Torschützenkönig der 2. Klasse D und auch die Reservemannschaft war sehr erfolgreich: Sie wurde Meister.

1981/82: Nach dieser überaus erfreulichen Saison verließ Walter Kratzer den Verein Richtung Eisenstadt, man musste deshalb die Erwartungen für die neue Saison etwas zurückschrauben.
Trotz eines neuerlichen Trainingslagers in Vep und der Tatsache, dass aufgrund einer Klassenteilung bereits der 4. Platz zum Aufstieg gereicht hätte, verfehlte man das erklärte Saisonziel mit einem enttäuschenden 6. Platz deutlich. Ein weiteres großes Bauprojekt wurde 1982 in Angriff genommen, nämlich der Zubau einer Garage und der Aufstocken der Kabine.

1982/83: 1982/83 wollte man es jetzt wissen: Franz Ringhofer ersetzte als Spielertrainer Robert Preininger, Walter Kratzer kam zurück, außerdem wurden noch die Spieler Julius Eberhard, Othmar Moricz und Rainer Gutleben verpflichtet. Sie sollten den Meistertitel garantieren. In der Herbstsaison setzte man sich im vorderen Tabellendrittel fest und wurde letztlich Zweiter. Doch in der Frühjahrssaison war der ASKÖ Rotenturm nicht mehr zu stoppen: Mit fulminanten Ergebnissen marschierte man in die 1. Klasse A Süd: 7:0 gegen den Herbstmeister Zuberbach, 11:3 Kantersieg gegen Unterwart, 10:0 gegen Miedlingsdorf, 10:4 gegen Bad Tatzmannsdorf. Mit einem 7:1 bei Welgersdorf wurde der Titel bereits eine Runde vor Schluß fixiert, die Spieler verabschiedeten sich beim Publikum mit Freibier und Sekt, sowie einem 13:0 Schützenfest gegen Miedlingsdorf auf heimischer Anlage. Goalgetter Kratzer wurde mit 55 Toren wieder Torschützenkönig, im gesamten Burgenland hatte in der Saison 1982/83 niemand mehr Tore als er erzielt. Zum Abrunden des Erfolgs wurde auch noch die Reservemannschaft Meister der 2. Klasse D. Man schloss mit dem grandiosen Torverhältnis von 120:32, sowie vier Punkten Vorsprung auf den Vizemeister ab. Der Kader der Meistermannschaft bestand aus: Herbert Kober, Stefan Grossmann; Manfred Tomisser, Reinhard Temel, Stefan Baumann, Julius Eberhardt, Franz Ringhofer, Josef Pomper: Gerhard Schuch, Josef Halper, Othmar Moricz, Rainer Gutleben, Dr. Wilfried Horvath, Willi Saurer; Walter Kratzer, Walter Schuch.

1983/84: Auch in der 1. Klasse A Süd gelang ein großartiger Start: Nachdem der Aufstieg noch einmal mit einem Fallschirmsprung gefeiert wurde, fegte man über Markt Allhau mit 8:1 hinweg. Letzlich spielte man stets vorne mit und wurde im Winter sogar 3. Am Ende belegt man den guten 5. Tabellenplatz.

1984/85: 1984/85 konnte man an die guten Resultate der Vorsaison leider nicht anschließen. Unter Coach Franz Peterka gab es eher schwache Resultate, nach 8 Runden fand man sich am vorletzten Tabellenplatz wieder. Bis zur Winterpause verbesserte man sich auf den, immer noch enttäuschenden, 10. Rang, letztlich wurde man nach einigen Auf und Abs (so folgt einem 7:0 Sieg gegen Oberschützen eine 0:4-Schlappe gegen Goberling; nachdem man in einem Kraftakt im Derby gegen Oberdorf ein 0:3 noch in ein 4:3 umgedreht hatte, kassierte man eine 4:6-Pleite gegen Grafenschachen) Achter.

1985/86: Auch in dieser Saison konnte man nicht wirklich brillieren. Nach einem schlechten Start war man zeitweise sogar Letzter, im Herbst nur Drittvorletzter. In der Herbstsaison zeichneten sich die Rotenturmer vor allem durch verschossene Penalties aus, von 7 verhängten Elfmetern konnten lediglich 2 verwertet werden.
Unrühmlicher Höhepunkt der Saison ist das Derby in Oberdorf: 3 Strafstöße (2 davon für Rotenturm, die beide vernebelt wurden) und 3 Ausschlüsse (allesamt für den ASKÖ Rotenturm) und letzlich eine 1:0 Niederlage. Am Saisonende reichte es wieder nur zum 8. Platz.

1986/87: 1986/87 kam Trainer Preininger nach Rotenturm zurück und schon bald stellen sich erste Erfolge ein. So schrieb beispielsweise die BF: "Bei Rotenturm kommt der Trainereffekt bereits zum Tragen. Seriöse, ehrliche Arbeit trägt eben Früchte." Mit Grafenschachen und Kohfidisch matchte man sich um den Herbstmeistertitel, letztlich brachte bloß ein Eigentor von R. Temel fünf Minuten vor Schluß im letzen Match gegen Dt. Schützen Rotenturm um die Winterkrone.
Obwohl man nach der Pause anfangs nicht so richtig aus den Startlöchern kam (so bezog man eine bittere 0:6 Niederlage gegen Loipersdorf), konnte man sich kontinuierlich steigern und wuchs mit den Aufgaben. Ein Fußballmatch bei Ländermatchstimmung gab es beispielsweise beim 6:3-Heimerfolg gegen Unterwart. Die Presse schrieb, dass die Spiele Rotenturms "Werbung für den Fußballsport" waren.
Eine Runde vor Schluss gelang dann das Meisterstück: Ein 3:0-Auswärtserfolg beim Titelkonkurrenten Grafenschachen. So konnte man am 20. Juni 1987 gleich doppelt feiern, nämlich den Aufstieg in die 2. Liga Süd und die Eröffnung des großräumig erweiterten Vereinshauses.
Anläßlich dieses "Volksfestes" löste auch Coach Preininger eine Wette ein: Für den Fall des Meistertitels hatte er einen "Ritt auf dem Gemeindestier" angekündigt, letztlich musste er zum Gaudium aller mit einer Kuh vorlieb nehmen.
Die Meisterelf setzte sich aus folgenden Spielern zusammen: Christian Drobits; Josef Pomper, Stefan Baumann, Walter Gabriel, Gutleben Rainer, Julius Eberhardt, Reinhard Temel; Guger, Dr. Wilfried Horvath, Willi Saurer, Jürgen Saurer; Rudi Wagner, Walter Schuch, Harald Temel. Bester Torschütze des Vereins wurde W. Saurer mit 14 Treffern vor W. Schuch (10) und R. Wagner (8).

 

1987/88: In dieser Saison schnupperte man damit zum ersten Mal seit 2 Jahrzehnten 2. Liga - Luft. Man entwickelte sich in der Hinrunde zum Unentschiedenspezialisten, kann aber den ersten Sieg in der neuen Liga erst nach 8 Runden einfahren. Ausgerechnet gegen den Lokalrivalen Jabing fiel dann auch der Rotenturmer Heimrekord: Zum ersten Mal nach mehr als 1 ½ Jahren musste man zu Hause eine Niederlage hinnehmen (1:2 für Jabing). Man überwinterte als 10.
Nach einer Niederlagenserie zu Beginn geriet man plötzlich tief in den Abstiegsstrudel. Nach einer Krisensitzung markierte ein überraschender 2:0 Auswärtserfolg bei Mischendorf die Trendwende, die Spieler bannten das Abstiegsgespenst und erreichten schlussendlich den 10. Platz.

1988/89: In der darauffolgenden Saison musste man den langjährigen Spieler Julius Eberhardt abgeben und startete sehr schlecht. Nach 5 Runden stand man mit nur 2 Punkten da, nach einer 2:3 Heimniederlage gegen Rohrbrunn warf Trainer Preininger das Handtuch. Auch unter dem neuen Trainer, Franz Ringhofer, ging es nicht besser. Nach einer 0:7-Schlappe gegen Stinatz überwinterte man mit der roten Laterne des Tabellenschlusslichts und lediglich 7 Punkten.
 

Um den Abstieg zu verhindern wurde in der Winterpause kräftig investiert. Aber obwohl sich die Neueinkäufe Garber, Reifbeck und Schardl als Glücksgriffe entpuppten, und das Rotenturmer Spiel deutlich an Niveau zunahm, scheiterte man letztlich an der schlechten Chancenauswertung. Schlussendlich musste man als Vorletzter den bitteren Gang zurück in die 1. Klasse antreten, da nutzte auch ein 5:5-Fußballfest im letzten Spiel gegen Stinatz nichts mehr.

1989/90: 1989/90 wurde der Stamm der Mannschaft gehalten, und man startete als Titelfavorit Nummer eins, die Resultate blieben aber bescheiden. Vor allem aufgrund von Verletzungen spielte man auch lange mit dem letzten Aufgebot. Erfolge erzielte man vor allem in den Derbys (zum Beispiel 7:1 gegen Unterwart, wobei in der 2. Hälfte sowohl Garber, als auch Dr. Horvath ein Hattrick gelang), ansonsten waren die Ergebnisse eher mäßig.


Da man unbedingt den Titel wollte, wurde im Winter noch einmal investiert, und man holte David Schwaiger. Man begann auch sehr stark, wurde aber letztlich von Jabing gestoppt (3:2-Niederlage und 2 Rote für W. Saurer und H. Temel). Erst als die Meisterschaft bereits verspielt war, lief es nach Wunsch, in den letzten 3 Runden holte Rotenturm 3 Siege und ein Torverhältnis von 16:3. Am Ende blieb der enttäuschende 3. Tabellenplatz.

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